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Kanton Luzern

Neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere am Rotsee

20. Mai 2021, 08:38 Uhr
Im Naherholungsgebiet Rotsee wurde diesen Frühling viel gepflanzt. Um die Biodiversität zu fördern hat der Kanton Luzern verschiedene Lebensräume durch Bepflanzungen vernetzt. So sollen viele Tiere einen neuen Lebensraum finden oder sich besser ausbreiten können.

Im Schutzgebiet Rotsee ist diesen Frühling einiges gegangen. So hat der Kanton Luzern auf seinem eigenen Land einige Projekte umgesetzt um die Biodiversität zu fördern. Es wurden neue Vernetzungselemente geschaffen. Mit diesen Vernetzungselementen können verschiedene Lebensräume von Pflanzen und Tieren verbunden werden. Zum Beispiel kann ein Wald mithilfe einer Hecke mit einem Feldgehölz verbunden werden.

Im Gebiet Sedel des Rotsees hat der Kanton eine artenreiche Hecke gepflanzt. Beim Seehof wurde zudem ein neues Feldgehölz mit vielen Dornsträuchern errichtet. Die neuen Bepflanzungen sollen vielen Tieren einen neuen Lebensraum geben. Wie zum Beispiel der Vogelart Grasmücke.

Ein Projekt mit Auswirkungen für Jahrzehnte

Am Nordufer wurden zwischen dem Spazierweg und dem Bahngleis insgesamt 13 Edelkastanien, Eichen und Linden gepflanzt. Die Bäume sollen in ein paar Jahrzehnten als Schattenspender für die Tiere und als Trittsteine in der Weide dienen. Da die Bäume noch sehr jung sind, wurden Schutzzäune aus Holz um die Bäume installiert. Innerhalb von diesen Schutzzäunen hat es zusätzlich noch ein paar Steine, Holz, Sand sowie wilde Rosensträucher. Diese Kleinstrukturen sollen der Zauneidechse helfen, sich im Gebiet weiter ausbreiten zu können. Die Zauneidechse ist bereits heimisch im Schutzgebiet Rotsee.

Bei dem Projekt zur Biodiversitätsförderung am Rotsee haben mehrere Parteine zusammen gearbeitet. Unter anderem hat der Verein «Äbike grüent» tatkräftig bei der Bepflanzung mitgeholfen.

(bmi)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Mai 2021 10:43
aktualisiert: 20. Mai 2021 08:38