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Luzerner Sexgewerbe

Niederschwelliges Angebot: Sexarbeitende können sich piksen lassen

27. Juli 2021, 21:03 Uhr
Seit rund zwei Monaten sind Bordelle wieder offen und auch auf dem Strassenstrich herrscht wieder Betrieb. Dort hält sich die Nachfrage jedoch in Grenzen. Für die Sexarbeitende ist dies nicht das einzige Problem.
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Quelle: Tele 1

Nebst der Existenzangst beschäftigt die Sexarbeitenden auch das Thema «Impfen». Viele würden sich mit einer Impfung sicherer fühlen. Doch der Zugang sei mit vielen Hürden verbunden, so die Geschäftsleiterin ad interim Verein Lisa, Eliane Burkart. Aus diesem Grund hat der Verein Lisa eine Impfaktion lanciert, bei der sich die Sexarbeitenden piksen lassen können. 

Eine davon ist Paula. Dank der Impfung hat sie nun mehr Sicherheit im Arbeitsalltag, denn: «Ich glaube den Leuten nicht. Wenn sie mir die Impfkarte zeigen und sagen, sie hätten die Impfung gehabt. Das kann ich nicht kontrollieren, sie kommen ja direkt zu mir.» Umso dankbarer ist sie, dass sie nun ihre zweite Impfdosis erhalten hat.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Juli 2021 20:50
aktualisiert: 27. Juli 2021 21:03