Anzeige
Kanton Luzern

Reihentests werden jetzt auch an den Primarschulen angeboten

10. Januar 2022, 18:16 Uhr
Während die ersten Kantone wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante die Strategie der repetitiven Testungen in den Schulen bereits aufgeben mussten, startet der Kanton Luzern ab Montag damit an den Primarschulen. Um die zusätzlichen Reihentests stemmen zu können, hat unter anderem das zuständige Labor die Kapazität hochgefahren.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele 1

Der Kanton Luzern setze bei der Prävention rund um die Verbreitung des Coronavirus an den Schulen auf verschiedene Pfeiler, so die Kantonsregierung. Seit dem 6. Dezember gilt ab der 1. Primarklasse die Maskenpflicht im Schulzimmer. Ab Montag wird nun ebenfalls für die Schülerinnen und Schüler und die Lehrpersonen das freiwillige Testen angeboten.

Luzern hat noch Kapazitäten

Es bestehe auch die Möglichkeit, die Tests in zusätzlichen Labors auswerten zu lassen. Man werde eine Triage zwischen Pooltests und Einzeltests machen – um die derzeit grosse Anzahl Tests bewältigen zu können. Die Reihentests sollen nur solange durchgeführt werden, wie es sie auch braucht, so der Kanton.

Bereits durchgeführt wurden die ersten Reihentests in Willisau. Dort sei alles rund gelaufen, meint der Stellvertretende Rektor der WIllisauer Schulen Hubert Müller: «Die Kinder wurden von den Klassenlehrpersonen gut eingeführt. Wie geplant waren die 650 Tests von heute Morgen um 9.45 Uhr auf der Post.»

Graubünden gibt Massentestung auf

Gleichentags informierte der Kanton Graubünden, der Vorreiter bei den flächendeckenden, repetitiven Massentestungen, dass er wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante die repetitiven Massentestungen in Schulen und Betrieben weitgehend aufgeben müsse. Labors könnten die Zahl der Testproben nicht mehr innert nützlicher Zeit auswerten. Die Durchseuchung lasse sich so nicht mehr aufhalten.

Weitergeführt werden die repetitiven Testungen in Graubünden nur noch in Gesundheits- und Betreuungsinstitutionen, in den Kindergärten sowie in der ersten und zweiten Primarklasse. Auch In Wohnheimen und Gefängnissen wird weiter getestet.

Auch der Kanton Aargau bietet Schulen und Betrieben das repetitive Testen nicht mehr an, wie er am vergangenen Mittwoch mitteilte. Als Grund für den Verzicht auf das Angebot für das repetitives Testen in Schulen und Betrieben gibt der Regierungsrat die stark ansteigende Covid-Fälle an. Die Zahl der positiven Pool-Proben habe sich innert weniger Wochen vervielfacht.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Januar 2022 17:52
aktualisiert: 10. Januar 2022 18:16