Pilotprojekt

Schüler treten in Beromünster und Meggen zu präventivem Test an

26. März 2021, 14:38 Uhr
Zwei Pilotschulen führen regelmässige Testungen durch.
© KEYSTONE/DPA/TOM WELLER
Bereits kommende Woche treten Schüler der Kantonsschule Beromünster und der Sekundarschule Meggen zu einem Coronatest an. Das im Rahmen eines Pilotversuchs. Das Bildungs- und Kulturdepartement prüft, nach den Frühlingsferine präventive Tests an den Luzerner Schulen durchzuführen.

Das Bildungs- und Kulturdepartement sieht vor, neben den bisherigen Schutzmassnahmen rund um die Corona-Pandemie präventive, repetitive Tests (PCR-Speicheltests) an den Schulen ab der 7. Klasse durchzuführen. Das schreibt der Kanton Luzern in einer Mitteilung.  Dies in Ergänzung zu den bisherigen Ausbruchstests bei auftretenden Corona-Fällen. «Damit können asymptomatische Fälle bei Kindern und Jugendlichen erfasst werden, eine mögliche Weiterverbreitung des Virus frühzeitig unterbunden sowie eine grossflächige Quarantäne-Anordnung für die Lernenden und die Lehrpersonen vermieden werden», sagt Bildungsdirektor Marcel Schwermann. Es gelte weiterhin: «Präsenzunterricht vor Fernunterricht.»

Sind bald wieder Schulreisen möglich?

Die vorsorglichen Tests an den Schulen werden ab kommender Woche an der Kantonsschule Beromünster und der Sekundarschule Meggen als Pilotversuch erprobt und sind gratis und freiwillig. Es braucht bei allen Personen, die sich testen lassen, eine Einverständniserklärung; die minderjährigen Schülerinnen und Schüler müssen eine elterliche Einwilligung einholen.

Falls es die aktuelle pandemische Lage erlaubt und der Bundesrat Mitte April Lockerungen ankündigt, werden auch an den Schulen gewisse Schutzmassnahmen aufgehoben. Exkursionen, Schulreisen und Projektwochen können dann unter gewissen Auflagen wieder möglich sein.

Bei den präventiven, repetitiven Tests kommen die anwenderfreundlichen PCR-Speicheltests zur Anwendung, die jeweils im Labor in Gruppen gepoolt und analysiert werden. Ergibt sich bei der Analyse, dass die gepoolte Speichelprobe positiv ist, so werden die einzelnen Proben dieser Gruppe mittels individuellem PCR-Test ein weiteres Mal getestet, um die erkrankte(n) Person(en) zu eruieren. Bis die Resultate vorliegen, müssen sich die Personen dieser Gruppe in Selbstisolation begeben.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 26. März 2021 13:23
aktualisiert: 26. März 2021 14:38