Stadt Luzern

Schulanlage St. Karli soll für 22 Mio. saniert werden

22. April 2020, 13:29 Uhr
Das Schulhaus St. Karli Luzern soll saniert werden.
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Das über 100-jährige Schulhaus ist in einem schlechten Zustand. Nun sollen die Fassade und der Innenausbau saniert werden. Dafür beantragt die Stadtregierung einen Sonderkredit von gut 22 Millionen Franken.

Im Heimatstil erstellt und zwischen 1909 - 1911 gebaut, stuft das kantonale Bauinventar die Schulanlage St. Karli als schützenswert ein. Doch nicht nur eine Sanierung steht an, die Schulanlage soll ausgebaut werden, teilt die Baudirektion der Stadt Luzern mit. Es fehlen Gruppen- und Arbeitsräume, auch für die Betreuung fehlen Räume.

Möglichst wenig Veränderung

Bereits im 2018 wurde ein Auswahlverfahren durchgeführt. Das Siegerprojekt «Carlino» der Meletta Strebel Architekten aus Luzern und Zürich liegt nun als Bauprojekt vor. Das Ziel des Projektes sei, die Struktur der Bauten zu erhalten und den Neubau möglichst auf einem Minimum zu halten. Neben der Sanierung möchte der Stadtrat den Fokus auf ein nachhaltiges Gebäude legen, das mit Minergiestandars aufwarten kann.

Aussenbereich soll grüner werden

Nicht nur die Anlage soll in neuem Glanz erstrahlen, auch der Pausenplatz sowie die Aussenräume sollen aufgewertet weden. Die Baudirektion legt Wert darauf, die Schülerinnen, und Schüler, Lehrpersonen sowie Personen des Quartiers und der Vereine in das Projekt miteinzubeziehen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, soll zudem der Aussenbereich den Grundsätzen des Labels «Grünstadt Schweiz» entsprechen.

Wenn alles nach Plan läuft, wird die Schulanlage von Sommer 2021 bis Sommer 2023 in zwei Etappen saniert und erweitert. Während der Sanierung werden die Schülerinnen und Schüler in einem Provisorium unterrichtet.

Budget musste erhöht werden

Während die Stadtregierung im Jahr 2018 noch mit Kosten von 20 Millionen Franken gerechnet hatte, musste das Budget aufgrund verschiedener Teuerungen sowie der Erweiterung des Betreuungsangebots erhöht werden.

Das Stadtparlament wird die Vorlage am 4. Juni behandeln, die Volksabstimmung ist für den 27. September 2020 geplant.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. April 2020 11:00
aktualisiert: 22. April 2020 13:29