Prostitution

Sex für weniger Geld: Freier verhandeln mehr als vor der Pandemie

21. März 2022, 13:32 Uhr
Nachdem die Betten von Sexarbeiterinnen für rund ein halbes Jahr leer blieben, läuft das Geschäft wieder – doch nicht mehr so wie vorher.
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Quelle: Tele 1

Immer häufiger würden Freier versuchen günstigere Preise oder zusätzliche Dienste zu verhandeln, so Eliane Burkart, Co-Geschäftsleiterin vom Verein Lisa, der sich für Luzerner Sexarbeiterinnen einsetzt. Was die Corona-Pandemie damit zu tun hat, sei schwer zu sagen, so Burkart, da sie die Situation nur aus Sicht der Frauen, nicht aber der Freier, zu sehen bekomme. Auf die Problematik machte zunächst das Onlineportal "zentralplus" aufmerksam.

Eine Theorie ist, dass die schwierige Lage, in der sich die Sexarbeiterinnen seit Corona befinden, ausgenutzt wird. Der finanzielle Druck habe sich erhöht und es bleibe manchmal nichts anderes übrig, als mitzumachen.

Sorge bereitet auch die Lage in der Ukraine. Es wird befürchtet, dass Menschenhändler die Notlage der Flüchtenden ausnutzen und Frauen mit falschen Versprechen in die Prostitution locken – auch hierzulande.

Mehr zum Thema erfahrt ihr oben im Video.

Quelle: Tele 1
veröffentlicht: 21. März 2022 11:57
aktualisiert: 21. März 2022 13:32
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