Zentralschweiz
Luzern

So soll das Luzerner Theater in Zukunft aussehen

Siegerprojekt

So soll das Luzerner Theater in Zukunft aussehen

15.12.2022, 16:10 Uhr
· Online seit 15.12.2022, 15:29 Uhr
Zwölf Projekte waren im Rennen, gewonnen hat das Projekt «überall» von Ilg Santer Architekten aus Zürich. Wie die Stadt Luzern am Donnerstag bekanntgegeben hat, überzeugte nicht zuletzt, dass das alte Theatergebäude bestehen bleibt.

Quelle: PilatusToday / David Migliazza

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Das Hick-Hack um das Luzerner Theater ist einen Schritt weiter. Nachdem 128 Projekte für die Zukunft des Theatergebäudes eingereicht wurden, hat die Jury unter den finalen zwölf Projekten nun den Sieger erkoren. Neben dem Erhalt der Fassade des alten Gebäudes sieht das Siegerprojekt «überall» einen Anbau in Richtung Jesuiten Kirche vor.

Stapi findet das Projekt «faszinierend»

Die moderne Erweiterung soll den Grossen und Mittleren Saal beherbergen. Wie es in der Mitteilung der Stadt heisst, füge sich die Häusersilhouette zudem gut ein. Im Altbau sollen künftig die Publikumsbereiche untergebracht sein. «Mit dem Siegerprojekt bauen wir auf die Vergangenheit und blicken in die Zukunft», wird Gabriela Christen, Präsidentin der Stiftung Luzerner Theater, zitiert.

Für den Luzerner Stadtpräsidenten Beat Züsli ist klar: Das neue Luzerner Theater ist ein sehr wichtiges Projekt. «Wir können hier ein starkes Zeichen setzen und sagen, dass wir an die Kulturstadt Luzern glauben.» Und wie gefällt dem Stapi das Projekt? «Wir haben ein faszinierendes Projekt ausgewählt», schwärmt er. Vertiefe man sich damit, entdecke man noch eine Menge. Ein Ausflug in die Kornschütte, um das Projekt genauer anzuschauen, lohne sich.

Dem Siegerprojekt sei es gelungen, das heutige Luzerner Theater im geschützten Ortsbild weiterzuentwickeln und eine stimmige Nachbarschaft zur Jesuitenkirche zu gestalten, meint Marcel Schwermann, Kulturdirektor des Kantons Luzern, zum Siegerprojekt. «Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt auf den ganzen Kanton und darüber hinaus ausstrahlen kann», so Schwerzmann.

Stimmvolk hat das letzte Wort

Als Nächstes entscheidet nun das Luzerner Stadtparlament über das Projekt. Konkret soll das Parlament im ersten Halbjahr 2023 über einen Kredit zur weiteren Projektbearbeitung entscheiden. Bis in drei Jahren soll dann das fertige Projekt inklusive Kostenberechnung vorliegen. Derzeit plant die Stadt mit einem Betrag von 120 Millionen Franken. Das letzte Wort wird das Stadtluzerner Stimmvolk haben.

(yap)

veröffentlicht: 15. Dezember 2022 15:29
aktualisiert: 15. Dezember 2022 16:10
Quelle: PilatusToday

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