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Luzern

Stadt legt Pläne für über 100 gemeinnützige Wohnungen vor

22. Oktober 2021, 12:42 Uhr
Auf und neben dem ehemaligen Schulareal Grenzhof in der Stadt Luzern wäre der Bau von über 100 gemeinnützigen Wohnungen möglich. Das geht aus ersten Ergebnissen einer Studie hervor, die der Stadtrat am Freitag präsentierte. Potenzial für weitere 30 Wohnungen sieht er bei der Reussinsel.
Im Luzerner Stadthaus werden Pläne für den Bau von gemeinnützigen Wohnungen diskutiert. (Symbolbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER

Das Schulhaus Grenzhof steht seit 2020 leer, wegen schadstoffbelasteter Pavillons. Der Stadtrat möchte auf dem Areal und auf den benachbarten städtischen Grundstücken gemeinnützige Wohnungen, Freiräume und Quartiernutzungen ermöglichen.

Die Stadt lässt dazu eine Studie erarbeiten. Sie soll bis im Frühling 2022 abgeschlossen sein und als Grundlage für eine Anpassung der Bau- und Zonenordnung sowie für eine Baurechtsausschreibung dienen.

Zwischenergebnisse der Studie hätten aber bereits gezeigt, dass es Platz für über 100 gemeinnützige Wohnungen gebe. So könnten etwa die bestehenden Pavillons und die Turnhalle durch zwei oder drei Neubauten für Wohnungen ersetzt werden. Der Stadtrat will nun die Meinungen der Bevölkerung zu den Plänen einholen.

Drei Zeilenhäuser abreissen

Bereits erarbeiten lassen hat er zudem ein Entwicklungskonzept für die Basel- und Bernstrasse. Ein Fokusgebiet ist der Raum nördlich und südlich der St.-Karli-Brücke. Die sogenannten Brückenköpfe hätten ein grosses Potenzial für städtebauliche Entwicklungen, schreibt der Stadtrat.

Eine Vertiefungsstudie dazu habe gezeigt, dass am nördlichen Brückenkopf mit dem Areal der Emmi und der St.-Karli-Kirche Verdichtungen und Aufwertungen möglich seien. Auf der anderen Seite beim Dammgärtli sollen drei bestehende Zeilenhäuser durch Neubauten mit rund 30 Wohnungen ersetzt werden.

Die Studie zeigt auch, dass auf dem städtischen Grundstück auch eine grosse Chance besteht, einen neuen Frei- und Aufenthaltsraum entlang der Reuss zu realisieren. Die Ergebnisse sollen nun mit der Quartierbevölkerung diskutiert werden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Oktober 2021 12:42
aktualisiert: 22. Oktober 2021 12:42