«Wir leben Klimaschutz»

Stadt Luzern empfiehlt: Warme Pullis statt heizen

18. Januar 2021, 17:49 Uhr
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Quelle: Tele 1

Mit dem Aufruf Pullover und Strickjacken anzuziehen, will die Stadt Luzern gegen die Klimaerwärmung vorgehen. Dies als Teil der Kampagne «Wir leben Klimaschutz».

In der Stadt Luzern wird hauptsächlich mit Gas und Öl geheizt, so die Stadt in einer Medienmitteilung. Dies verursache rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen auf dem Stadtgebiet. Mit mehr warmen Kleidern und dafür tiefer eingestellten Heizungen in Büros und zu Hause, soll der Energieverbrauch gesenkt und weniger CO2 in die Atmosphäre ausgeschüttet werden.

Grosser Effekt bei kleiner Änderung

Laut der Stadt Luzern würde schon eine geringe Reduktion der Raumtemperatur den Energiebedarf deutlich verringern. Senke man die Temperatur nur schon von 22 auf 21 Grad, würde der Energieverbrauch und die Treibhausgas-Emissionen um 6 Prozent niedriger ausfallen.

Würden alle Stadtluzerner und Stadtluzernerinnen ihre Zimmer um einen Grad weniger heizen, könne an einem einzigen Tag Energie im Wert von fast 8'000 Litern Erdöl gespart werden und 19'000 Kilogramm CO2 nicht in die Atmosphäre gelangen.

Klimaschutz-Kampagne der Stadt Luzern

Der Aufruf zum Pulli-Winter ist der neuste Teil der von der Stadt Luzern im August gestarteten Kampagne «Wir leben Klimaschutz». Die Temperatur soll man dabei nur so weit herunterdrehen, dass es einem im warmen Pullover noch angenehm ist. Nach ein paar Tagen würde man sich an die kühlere Umgebung gewöhnen und dann auch das kalte Wetter draussen nicht mehr ganz so schlimm finden.

Richtiges Heizen und lüften ist nicht nur gut für das Klima, sondern freut auch das Portemonnaie (PilatusToday berichtete). Wenn man während des ganzen Winters alle Räume um 1 Grad weniger heizt, belaufen sich die eingesparten Kosten bei einer Vierzimmerwohnung auf ungefähr 75 Franken pro Jahr.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. Januar 2021 09:39
aktualisiert: 18. Januar 2021 17:49