Kriens

Steuern müssen erhöht werden, um Finanzen zu retten

25. September 2020, 13:46 Uhr
Die Finanzlage der Stadt Kriens ist weiterhin angespannt.
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Unerwartet kommen sie nicht, die dunklen Wolken am Krienser Finanzhimmel. Sie hatten sich in den vergangenen Monaten zunehmend abgezeichnet. Nun sieht die Stadtregierung keinen anderen Ausweg mehr, als den Steuerfuss wieder von 1.9 auf 2.0 Einheiten anzuheben.

Aufgrund der neuen Wohnungen hatte die Stadt mit einem Wachstum der Steuereinnahmen gerechnet. Dieser sei aber zu wenig gross, um die steigenden Kosten decken zu können. So gab es bei der Volksschule beispielsweise wegen geänderten kantonalen Vorgaben steigende Schülerzahlen und eine höhere Nachfrage bei den Tagesstrukturen, die zu Mehrausgaben von rund 2,1 Millionen führten. Eine ähnliche Tendenz zeige sich im Gesundheits- und Sozialwesen, heisst es in der Medienmitteilung von Kriens.

So ist für das Budget des kommenden Jahres ein Loch von 0,8 Millionen entstanden. Um dieses auszugleichen, soll aber die Attraktivität des Lebensraumes in Kriens nicht leiden. Deshalb sei eine Erhöhung des Steuerfusses von 1.9 auf 2.0 Einheiten nötig, schreibt die Stadtregierung in seiner Vorlage ans Parlament.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. September 2020 11:00
aktualisiert: 25. September 2020 13:46