Gegen Coronapolitik

Stiller Protest von Corona-Massnahmenkritikern in Luzern

22. Dezember 2021, 17:02 Uhr
Vor dem Regierungsgebäude in Luzern haben am Mittwochnachmittag gegen 200 Personen gegen die Coronapolitik demonstriert. Im Zentrum ihrer Kritik stand die 3G-Pflicht, die für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Luzerner Spitälern und Heimen gilt.
Gegen 200 Corona-Massnahmenkritiker demonstrieren in Luzern gegen die Zertifikatspflicht in Spitälern und Heimen.
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Anzeige

Zur Kundgebung aufgerufen hatte eine neue Organisation namens «Hospitals4Humanity». Dem Aufruf waren aber auch andere Organisationen gefolgt, welche die Coronapolitik von Bund und Kanton ablehnen, so «Mass-Voll» oder «Freiheitstrychler». Letztere mussten ihre Trychlen aber ablegen, weil der Anlass als «stiller Protest» organisiert war.

Der Kanton Luzern hatte wegen den steigenden Corona-Fallzahlen am 3. Dezember die Coronamassnahmen verstärkt. Mitarbeitende von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Einrichtungen für Personen mit Behinderungen müssen seither den Nachweis erbringen, dass sie geimpft, genesen oder negativ auf Corona getestet sind.

«Hospitals4Humanity» lehnt den Testzwang für ungeimpftes Personal ab, weil er diskriminierend sei und den Pflegenotstand verstärke, wie die Organisation in einer Mitteilung schrieb.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Dezember 2021 17:02
aktualisiert: 22. Dezember 2021 17:02