Öffentlicher Verkehr

Subventionsskandale: Bund erhält 60 Millionen Franken zurück

9. April 2021, 09:11 Uhr
Sollte mit den VBL Luzern keine Lösung gefunden werden, will der Bund die 16 Millionen Franken per Verfügung einfordern. (Symbolbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Subventionsskandale verschiedener Betriebe im öffentlichen Verkehr haben hohe Wellen geschlagen. Jetzt meldet das Bundesamt für Verkehr, dass es vorwärts geht mit der Aufarbeitung der Subventionsfälle.

Mit verschiedenen Unternehmen seien Rückzahlungen vereinbart worden. Insgesamt müssen sie dem Bund knapp 60 Millionen Franken zurückbezahlen. Dies, weil sie jahrelang zu hohe Subventionen erhalten haben. 

Bereits unter Dach und Fach sind die Rückzahlungen der BLS sowie ihrer Tochter «Busland». Sie zahlen 50 Millionen Franken zurück. Weiter zahlen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB neun Millionen Franken an den Bund zurück. 

Noch nicht geklärt sind die Rückzahlungen der Verkehrsbetriebe Luzern VBL. Die Verhandlungen über die Rückzahlung von 16 Millionen Franken laufen. Sollte sich keine Lösung finden, will der Bund das Geld per Verfügung einfordern. 

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 9. April 2021 08:59
aktualisiert: 9. April 2021 09:11