Volksinitiative

SVP fordert auf Hauptstrasse in Luzerner Dörfern Tempo 50

· Online seit 23.02.2023, 19:00 Uhr
Wer durch die Luzerner Dörfer fährt, muss immer mehr auf die Bremse treten: Es gilt oft Tempo 30. Das sorgt bei der SVP und Automobilverbänden für Kopfschütteln. Für eine Volksinitiative sammeln sie nun Unterschriften, um gegen die Temporeduktion vorzugehen.
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Vor allem an Kantonsstrassen stehen immer häufiger Tempo 30 Tafeln. Dies, seit das Bundesgericht entschieden hat, dass Tempo 30 als Massnahme eingeführt werden kann, um den Lärm auf den Strassen zu reduzieren. Damit soll laut der SVP aber Schluss sein, wie die Luzerner Zeitung schreibt. Zusammen mit Automobilverbänden wie dem TCS, der ACS oder etwa dem Nutzfahrzeugverband sammeln sie jetzt Unterschriften für die Initiative «Tempo 50 auf Hauptverkehrsachsen Innerorts».

Tempo 50 Tafeln sollen bleiben

Die Partei und die Organisationen verlangen vom Luzerner Kantonsparlament, es solle «gesetzliche Grundlagen für Massnahmen erlassen, um die allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern in Ortschaften auf den verkehrsorientierten Strassen, die Hauptverkehrsachsen sind, beizubehalten und zu begünstigen». Es gäbe einige Argumente, die gegen Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen sprechen: So sei die Lärmreduktion geringer als angenommen oder es habe negative Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr, schreibt die SVP.

Den ganzen Artikel findest du in der Luzerner Zeitung.

(red.)

veröffentlicht: 23. Februar 2023 19:00
aktualisiert: 23. Februar 2023 19:00
Quelle: Luzerner Zeitung

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