Krieg im «Fokus»

Ukrainerin in Luzern: «Habe nur im Kopf, was wir tun können, damit es endet»

7. März 2022, 16:37 Uhr
Angriffe und Explosionen: Seit bald zwei Wochen stossen russische Truppen aus mehreren Richtungen in die Ukraine vor. Im «Fokus» sprechen wir mit einer Ukrainerin in Luzern und einem Ethik-Professor, was nun geschehen muss.
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Quelle: Tele 1

«Ich habe nur im Kopf, was wir nun tun können, damit es endet», sagt Halyna Chop. Die ukrainische Journalistin lebt seit rund fünf Jahren in der Schweiz. Sie hat hier geheiratet und kleine Kinder. «Es tut mir sehr weh, was mit meinem Land passiert und wie viele Menschen gestorben sind.» Gleichzeitig sei sie aber auch unglaublich stolz auf all die Menschen, welche gegen eine Putin-Diktatur in der Ukraine kämpfen.

Über 1,5 Millionen Menschen sind bereits aus der Ukraine geflüchtet. Und ein schnelles Ende des Krieges zeichnet sich nicht ab. «Wir müssen dem russischen Präsidenten seine Grenzen aufzeigen», stellt Peter G. Kirchschläger, Ethik-Professor der Universität Luzern, klar. «Die Schweizer Wirtschaft muss sich mehr dafür einsetzen, dass die Menschenrechte eingehalten werden.»

Wie wir die Ukrainerinnen und Ukrainer unterstützen können, wie Halyna Chop und Peter G. Kirchschläger die russische Bevölkerung wahrnehmen und was passieren muss, damit ein solcher Krieg künftig verhindert werden kann, erfährst du im Video oben.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 7. März 2022 20:15
aktualisiert: 7. März 2022 20:15
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