Corona-Krise

Umsatzeinbruch bei Gastro-Zulieferer Pistor

16. März 2021, 10:17 Uhr
Der Gastro-Zulieferer Pistor hat wegen der Coronapandemie weniger Umsatz gemacht. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Pistor AG mit Sitz in Rothenburg hat im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie einen Umsatzeinbruch hinnehmen müssen. Der Ertrag schmolz um 17,1 Prozent. Trotzdem erwirtschaftete die Firma, die Bäckereien, Gastronomie und die Pflege beliefert, einen Betriebsgewinn.

Der Umsatz belief sich auf 535,4 Millionen Franken und sank damit um 110,6 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Am stärksten war der Rückgang im Bereich der Gastronomie.

Hier habe sich die Coronakrise insbesondere bei Cateringbetrieben, Personalrestaurants und Hotels gezeigt, der Umsatz sank um 59,1 Millionen Franken auf 234,9 Millionen Franken. Und auch an Bäckereien und Confiserien konnte Pistor weniger liefern, die Erträge gingen um 51,1 Millionen Franken auf noch 300,6 Millionen Franken zurück, weil diese Cafés und Restaurants schliessen mussten.

Positiv entwickelten sich dagegen Heime, Spitäler und öffentliche Betriebe. Dank der ausgewogenen Kundenstruktur bleibe «ein kleiner Betriebsgewinn», den das Unternehmen nicht näher beziffert.

Keine Entlassungen

Zudem habe man als Folge der Pandemie Kurzarbeit angemeldet sowie Projekte und Investitionen zurückgestellt. Die 545 Arbeitsplätze hätten so gesichert werden können. Während die ersten Monate des Jahre 2021 anspruchsvoll blieben, sieht das Unternehmen Wachstumschancen nach Abklingen der Pandemie.

Das Handels- und Dienstleistungsunternehmen Pistor bietet im Nahrungsmittelbereich ein umfassendes Sortiment, Dienstleistungen und ein Spezialisten-Netzwerk. Die Urabstimmung über den Jahresabschluss findet am 26. April statt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. März 2021 10:17
aktualisiert: 16. März 2021 10:17