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Luzern schlägt Alarm

Vor allem Ungeimpfte müssen wegen Corona ins Spital

20. August 2021, 13:08 Uhr
Im Kanton Luzern sind am Donnerstag 36 Corona-Patienten im Spital behandelt worden. Fünf von ihnen liegen auf der Intensivstation. Gemäss Angaben des Kantons ist die Mehrheit der Patienten nicht geimpft.
Im Kanton Luzern müssen derzeit auch junge Personen auf der Intensivstation behandelt werden.
© KEYSTONE/DPA/Bodo Schackow

Die Fallzahlen steigen auch im Kanton Luzern stark an. Zudem müssen auch immer mehr Personen wegen einer Corona-Erkrankung ins Spital. Aus diesem Grund müssen am Luzerner Kantonsspital teilweise bereits wieder Operationen verschoben werden, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

«Auffallend ist, dass fast alle hospitalisierten Covid-19-Patienten nicht geimpft sind», wird Christoph Henzen, Departementsleiter Medizin, in der Mitteilung zitiert. Auch müssten aktuell sehr schwer erkrankte junge Menschen auf der Intensivstation behandelt werden.

Überlastung soll verhindert werden

Die Luzerner Behörden und Spitäler appellieren deshalb an die Bevölkerung, sich schnellstmöglich gegen Corona impfen zu lassen. «Die Impfquote muss steigen», betont der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf. Ansonsten könnte das Gesundheitssystem überlastet werden. «Die Impfung ist der zuverlässigste Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe.»

Bis Donnerstag sind im Kanton Luzern bisher 200'000 Personen vollständig gegen Corona geimpft worden. Damit hat über die Hälfte der Luzernerinnen und Luzerner bereits zwei Piks erhalten. Die erste Impfdosis erhalten haben mittlerweile etwas mehr als 220'000 Personen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. August 2021 11:37
aktualisiert: 20. August 2021 13:08