Umwelt

Weg am Sempachersee ohne Bewilligung saniert

14. Dezember 2020, 09:15 Uhr
Ein Kormoran über dem Sempachersee: Die Stadt Sempach hat bei einem Bauvorhaben die Bestimmungen zum Schutz der Seelandschaft nicht eingehalten. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Weil ein Mitarbeiter des Bauamts Sempach den bei einem Unwetter beschädigten Seeweg sanieren liess, ohne vorgängig eine Bewilligung einzuholen, ist er von der Staatsanwaltschaft mit einer Busse von 1000 Franken bestraft worden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Montag mitteilte, hat der Verantwortliche des Bauamts Sempach fahrlässig gegen das Bundesgesetz über die Fischerei, gegen das Wasserbaugesetz und gegen die Verordnung zum Schutz des Sempachersees verstossen.

Der Seeweg war im Winter 2018 bei einem Unwetter teilweise weggespült worden. Nach einer notdürftigen Reparatur erteilte das Bauamt Sempach im 2019 den Auftrag, den Weg mit Blocksteinen zu sanieren. Dabei sei weder eine Bewilligung bei der für die Fischerei zuständigen Behörde eingeholt worden, noch sei das Bauvorhaben den zuständigen kantonalen Dienststellen gemeldet worden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Dezember 2020 09:21
aktualisiert: 14. Dezember 2020 09:15