Stadt Luzern

Zwischennutzung soll Hinterschlund auf Zukunft vorbereiten

11. Januar 2023, 12:54 Uhr
Die Stadt Luzern schreibt einen Teil des Hinterschlund-Areals auf Krienser Boden für zehn Jahre zur Zwischennutzung aus, bevor dieses dereinst überbaut werden soll. Den Zuschlag erhalten soll ein Projekt, das Impulse für die künftige Nutzung des Areals geben kann.
Die gelbe Fläche des Hinterschlund-Areals im Gebiet Luzern-Süd soll für zehn Jahre einer Zwischennutzung zugeführt werden.
© Stadt Luzern
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Auf dem Hinterschlund soll ein dichtes und durchgrüntes Quartier mit Wohnbebauungen und gewerblichen Nutzungen entstehen. Dafür ist eine Ortsplanungsrevision nötig, die derzeit in Kriens läuft. In der Zwischenzeit sollen rund 6100 Quadratmeter des Areals temporär genutzt werden können, wie die Stadt Luzern am Mittwoch mitteilte.

Potenzial als Arbeitsort

Die Zwischennutzung soll «zielführende Impulse für die weitere Entwicklung des Areals» generieren. So könnte sie laut der Stadt etwa das Potenzial des Standorts als Arbeitsort spürbar machen. Entstehen soll ein Ort mit attraktiven Aufenthaltsqualitäten und -angeboten. Erwünscht seien auch Vorschläge, die eine nachhaltige Entwicklung thematisieren.

Bewerben können sich Interessierte bis am 24. Mai mit einem Konzept und einem Angebot für den Mietzins. Teilnutzungen sind möglich ab einer Grösse von 2000 Quadratmetern. Die Vermietung ist per Juli 2023 vorgesehen und endet nach zehn Jahren.

Container-Siedlung für Flüchtlinge

Das gesamte Grundstück ist fast 44'000 Quadratmeter gross. Die Stadt Kriens prüft auf dem Areal zudem eine temporäre Container-Siedlung für Flüchtlinge. Die Idee eines Car-Parkplatzes auf dem Hinterschlund war am Widerstand der Stadt Kriens gescheitert. 2021 waren auf dem Areal rund 20 Personen mit Bauwagen aufgefahren und hatten sich dort niedergelassen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Januar 2023 12:54
aktualisiert: 11. Januar 2023 12:54
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