Zentralschweiz

Mit Nina Christen und Roman Röösli: Diese 14 Zentralschweizer fahren an die Olympischen Spielen 2024 in Paris

Diese Woche geht es los

Diese 14 Zentralschweizer fahren an die Olympischen Spiele in Paris

· Online seit 22.07.2024, 10:54 Uhr
Zwischen dem 26. Juli und dem 11. August finden in Paris die Olympischen Sommerspiele statt. Mit dabei sind auch 14 Athletinnen und Athleten aus der Zentralschweiz. Mit Medaillenchancen.
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Mit neun Nominationen stellt der Kanton Luzern in der Zentralschweiz das grösste Aufgebot. Nidwalden folgt mit drei selektionierten Athletinnen und Athleten. Und auch Schwyz (2) und Obwalden (1) haben Vertretungen in Paris 2024. Ohne Selektion bleiben die Kantone Uri und Zug.

Rudern: 7 Luzerner und 1 Nidwaldner mit dabei

Das grösste Zentralschweizer Aufgebot stellt der Ruderverband. Insgesamt acht Athletinnen und Athleten aus der Region werden ab dem 27. Juli im Wassersportstadion «Vaires-sur-Marne» im Einsatz stehen.

Mit dabei auch Roman Röösli vom Seeclub Sempach. Er stand in der Disziplin «Zweier-ohne» bei allen drei Weltcups in diesem Jahr auf dem Podest und konnte den Gesamtweltcup gewinnen. Sein Ziel steht auf der Webseite beschrieben: «Ich arbeite hart für mein grosses Ziel – die Medaille an den Olympischen Spielen in Paris 2024.»

Ebenfalls für den Seeclub Sempach in Paris unterwegs: Patrick Brunner. Für den 23-Jährigen sind es die ersten Olympischen Spiele. Vor rund zwei Jahren sagte er im Interview mit PilatusToday und Tele 1: «Es ist mein grosser Traum.» Der wird nun in Erfüllung gehen. Gemeinsam mit dem Surseer Joel Schürch und dem Luzerner Kai Schätzle rudert Brunner im «Vierer-ohne».

Quelle: pilatus today / Marina Bühlmann

Drei weitere Ruderinnen und Ruderer aus dem Kanton Luzern sind dabei: Der Krienser Maurin Lange startet im Doppelvierer. Lisa Lötscher (Meggen) und Fabienne Schweizer (Buchrain) schrieben sogar bereits vor den Olympischen Spielen Geschichte. Zum ersten Mal qualifizierte sich ein Schweizer Frauen-Grossboot für Olympia.

Eine weitere Medaillenhoffnung kommt aus dem Kanton Nidwalden. Der Hergiswiler Jan Schäuble gewann an der WM 2023 in Belgrad Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier.

Sportschiessen: Kann Christen ihren Titel verteidigen?

Eine weitere grosse Medaillenhoffnung kommt ebenfalls aus dem Kanton Nidwalden bzw. ist mittlerweile dort wohnhaft. An den vergangenen Spielen in Tokio gewann die als Schwyzerin gemeldete Nina Christen aus Wolfenschiessen die Goldmedaille im Dreistellungsmatch und die Bronzemedaille im Luftgewehr. Sie ist natürlich auch wieder mit dabei, wenn ab dem 27. Juli im Schiesszentrum «Chateauroux» die Wettkämpfe starten werden.

So wurde Christen 2021 in Wolfenschiessen empfangen:

Quelle: Tele 1

Beachvolleyball: Kann Hüberli vor dem Eiffelturm brillieren?

Aus dem Kanton Schwyz kommt die Reichenburgerin Tanja Hüberli. Die 31-Jährige wird an bester Lage direkt vor dem Eiffelturm auflaufen. Aktuell liegt das Beachvolleyball-Duo Tanja Hüberli und Nina Brunner in der Weltrangliste auf Rang 7. Sie dürfen also zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Ebenfalls mit dabei ist die Luzernerin Esmée Böbner aus Hasle. Sie spielt zusammen mit Zoé Vergé-Dépré.

Mountainbike: Mit Top-Form zur Medaille?

Mit Alessandra Keller reist eine Frau in Top-Form nach Paris. Die Ennetbürger Mountainbikerin fuhr am letzten Weltcuprennen vor den Spielen in Les Gets auf den dritten Rang im Cross-Country. Wenige Tage zuvor konnte sie bereits im Short Track gewinnen. Schafft Keller am 28. Juli auf dem «Elancourt-Hügel» den Exploit?

Leichtathletik: Hoffnung für zwei Frauen

Der Leichtathletik-Verband war der letzte, der die Nominationen bekannt gab. Aus der Zentralschweiz sind Salome Hüsler (Neudorf) und Julia Niederberger (Buochs) für die 4x400 Meter-Staffel selektioniert. Allerdings nur als Kandidatinnen. Final bekannt gegeben wird das Aufgebot nach dem Meeting in Lausanne am 27. Juli.

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Pentathlon: Erste Erfahrungen für Anna Jurt

Im Pentathlon (Laserpistolenschiessen, Degenfechten, Schwimmen, Springreiten und Laufen) dabei ist Anna Jurt aus Sarnen. Die 22-jährige Obwaldnerin wurde 2023 Schweizermeisterin und startet in diesem Jahr zum ersten Mal an den Olympischen Spielen.

veröffentlicht: 22. Juli 2024 10:54
aktualisiert: 22. Juli 2024 10:54
Quelle: PilatusToday

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redaktion@pilatustoday.ch