Nidwalden

Aus Hotel Alpina wird Asylunterkunft

28. April 2022, 14:52 Uhr
Das Hotel «Alpina» in Wolfenschiessen ist ab sofort eine Unterkunft für Flüchtende aus dem Kriegsgebiet Ukraine. Es werden Hotelzimmer und zwei Privatwohnungen zu Verfügung gestellt.
Das Hotel Alpina in Wolfenschiessen wird zus Asylunterkunft.
© zVg

Das Hotel «Alpina» in Wolfenschiessen stand lange still, bis der Nidwaldner Joel Odermatt es aufkaufte und renovieren liess. Nun ist es ein Restaurant, das momentan noch geschlossen ist. Aufgrund des Flüchtlingsansturms aus der Ukraine suchen die Kantone nach Unterkünften für Flüchtenden. In Nidwalden suchen momentan rund 250 Personen Asyl. Um die 220 wurden bei Privatpersonen aufgenommen. Der Kanton Nidwalden sucht noch mehr Privatpersonen, welche noch Kapazität haben Flüchtende aufzunehmen.

Im Hotel von Joel Odermatt konnten 40 weitere Plätze für Schutzsuchende geschaffen werden. Das Hotel ist mit Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräumen für die Zufluchtsuchenden ausgerüstet.

«Wir sind sehr froh, dass wir die Hotelzimmer und zwei Wohnungen im selben Gebäude für ukrainische Kriegsflüchtlinge zwischennutzen können. Dies verschafft uns bei der auf Hochtouren laufenden Unterkunftssuche etwas Luft», sagt Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger, welche zusammen mit Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi den kantonalen Sonderstab Ukraine leitet.

Kinder und Jugendliche, welche zur Schule müssen, dürfen den Unterricht in Integrationsklassen besuchen. In der Aula Zelgli wird vom Gemeinderat von Wolfenschiessen am Montag, 2.Mai 2022 eine Informationsveranstaltung durchgeführt.

(red.)

Quelle: zVg
veröffentlicht: 28. April 2022 14:52
aktualisiert: 28. April 2022 14:52
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