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Gefährliche Mutprobe

«Blackout-Challenge»: In Wolfenschiessen spielen Schüler mit ihrem Leben

5. Oktober 2021, 19:15 Uhr
Mutproben auf dem Pausenhof oder auf dem Heimweg von der Schule hat es schon immer gegeben. In Wolfenschiessen spielen Schülerinnen und Schüler aber aktuell mit ihrem Leben. Bei der sogenannten Blackout-Challenge.
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Quelle: Tele 1

Die Kinder würgen sich, bis ihnen schwarz vor Augen wird und sie in Ohnmacht fallen. Es scheint sich dabei zwar um einen älteren Trend zu handeln. Durch Video-Plattformen wie TikTok werden sie allerdings wieder beliebter. So auch in Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden.

Die Schule hat in den vergangenen Wochen diverse Anzeichen bei den Schulkindern beobachtet. «Einerseits haben wir Beobachtungen gemacht, dass es einigen Schülerinnen und Schülern unwohl gewesen war. Dies gibt es aber immer wieder. Das haben wir daher noch nicht als alarmierend angeschaut. Aber dann erhielten wir auch von Eltern Hinweise, dass irgendetwas im Umlauf ist, wobei den Jugendlichen schlecht wird. So haben wir die Puzzleteile zusammengefügt», erklärt Rolf Bucher, Gesamtschulleiter der Schule Wolfenschiessen. 

Die Schule hatte deswegen noch vor den Herbstferien einen Brief an die Eltern verschickt und darin vor der Ohnmachts-Challenge gewarnt. Denn sie ist sehr gefährlich. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass bereits Kinder daran gestorben sind. 

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 5. Oktober 2021 19:16
aktualisiert: 5. Oktober 2021 19:15