Energie

EWN soll auch mit Kälte oder Wasserstoff Geschäfte machen können

27. August 2020, 11:35 Uhr
Die Holzverstromungsanlage des EWN in Oberdorf bei Stans: Künftig soll der Stromanbieter auch andere Energieträger produzieren können. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) soll künftig neben Strom auch neue Energieformen wie Wärme und Kälte, Gas oder Wasserstoff einführen können. Dies beantragt der Regierungsrat, um dem kantonalen Unternehmen mehr Spielraum zu gewähren.

Der Verwaltungsrat des EWN müsse mehr Flexibilität erhalten, um die Chancen von neuen Technologien zu Gunsten der Energieversorgung im Kanton nutzen zu können, teilte die Regierung am Donnerstag mit. Sie habe dem Landrat einen entsprechenden Antrag gestellt.

Aktuell dürfe das Unternehmen in der Sparte Energie lediglich Strom gewinnen und vertreiben. Es könne somit nicht alle Energieformen in seine Geschäftstätigkeit einbinden.

Die Regierung will es dem EWN nun ermöglichen, auch Wärme und Kälte, Gas und Wasserstoff zu produzieren und zu verteilen. Das EWN könnte somit auch Energienetze intelligent verbinden, um etwa überschüssigen Strom im Sommer in Gas umzuwandeln und später für die Wärmegewinnung, die Mobilität oder die Rückverstromung zu verwenden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 27. August 2020 11:47
aktualisiert: 27. August 2020 11:35