Nidwalden

Gefährliche Verkehrsmanöver auf der Autobahn A2

2. November 2020, 10:05 Uhr
Die Kantonspolizei Nidwalden musste zweimal wegen schweren Verkehrsdelikten ausrücken. (Symbolbild)
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Gleich zweimal mussten die Einsatzkräfte der Nidwaldner Polizei letzte Woche ausrücken, weil ihnen schwere Verkehrsdelikte gemeldet wurden. Bei den beiden gefährlichen Manövern auf der A2 wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Beim ersten Zwischenfall, der sich am vergangenen Dienstag ereignete, meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass er gerade im Seelisbergtunnel durch einen Lieferwagen mit Pferdeanhänger überholt wurde. Der Seelisbergtunnel wurde zu diesem Zeitpunkt wegen Bauarbeiten im Gegenverkehr geführt. «Durch die schnelle Reaktion der Verkehrsteilnehmer konnte schlimmeres verhindert werden», schreibt die Nidwaldner Polizei in ihrer Mitteilung vom Montag. Die Kantonspolizei Uri konnte den Lenker des Lieferwagens anhalten. 

Weil der Lenker nicht mehr weiterfahrern durfte, wurde für die Rennpferde im Anhänger eine «geeignete Unterkunft» organisiert, wie die Kantonspolizei Nidwalden schreibt. 

Der zweite Zwischenfall ereignete sich am Samstag auf der A2 vor dem Tunnel Acheregg. Der Einsatzzentrale der Kantonspolizei wurde gemeldet, dass ein Sattelmotorfahrzeug vor dem Tunnel angehalten habe und rückwärts fahre. Nach dem Manöver überfuhr der Lenker die Sperrfläche und setzte seine Fahrt in den Kirchenwaldtunnel fort. Aufgrund der Baustelle in Hergiswil wurde er auf die A8 geleitet, wo das Fahrzeug wenig später durch die Kantonspolizei Obwalden angehalten werden konnte. 

Fahrverbot für die Schweiz 

Laut Mitteilung mussten beide ausländischen Fahrzeuglenker ein Bussendepot hinterlegen. Zudem wurden sie mit einem Fahrverbot für die Schweiz belegt. Für die Weiterfahrt mussten Ersatzchauffeure organisiert werden. 

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. November 2020 10:06
aktualisiert: 2. November 2020 10:05