Gemeindefinanzen

Kanton Nidwalden mit einem Plus von fast 16,5 Millionen Franken

15. Juni 2020, 09:46 Uhr
Gute finanzielle Aussichten bei den Nidwaldner Gemeinden: Sie schliessen besser ab als erwartet. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Gegenüber dem Budget entspricht das Ergebnis einer Verbesserung von 18,9 Millionen Franken. Höhere Nettosteuern, mehr Grundstückgewinnsteuer und geringere Aufwendungen führten zu den Mehrerträgen.

Wie die Nidwaldner Staatskanzlei in einer Medienmitteilung schreibt, liegt das Ergebnis der Gemeinden «deutlich über den Erwartungen». Die Finanzstatistik 2019 weist ein Plus von total 16,4 Millionen Franken aus.

Dieses Ergebnis entspricht gegenüber den Budgets einer Verbesserung um 18,9 Millionen Franken. Die grosse Differenz hat mehrere Gründe: Höhere Einnahmen bei den Nettosteuern (+ 7,6 Millionen) und den Grundstückgewinnsteuern (+ 5,8 Millionen) und andererseits niedrigere Aufwendungen oder weitere Mehrerträgen (+ 5,5 Millionen Franken). Dabei weisen sämtliche Gemeinden, ausser Oberdorf und Wolfenschiessen, ein Plus aus.

Besonders stechen Hergiswil mit 6 Millionen, Ennetbürgen mit 2,5 und Stans mit 2,3 Millionen Franken Plus heraus.

Das Eigenkapital aller Gemeinden erhöht sich um insgesamt 16,5 Millionen Franken auf 255,2 Millionen Franken.

Die Verschuldung der Gemeinden liegt im Durchschnitt bei 924 Franken pro Person. Die Nettoschuld pro Person erhöht sich damit gegenüber dem Rechnungsjahr 2018 leicht um 33 Franken pro Einwohner. Acht Gemeinden weisen eine Nettoschuld und drei Gemeinden ein Nettovermögen aus. Eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erzielten Buochs, Emmetten, Ennetbürgen, Ennetmoos, Stans und Stansstad.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 15. Juni 2020 09:47
aktualisiert: 15. Juni 2020 09:46