Coronavirus - Schweiz

80 Prozent der Obwaldner Härtefall-Gesuche unvollständig

16. März 2021, 11:50 Uhr
Der Obwaldner Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler braucht mehr Geld für das Corona-Härtefallprogramm. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Im Kanton Obwalden sind bis zum Ende der Frist 184 Gesuche um Härtefallhilfen in der Coronakrise eingegangen. Rund 80 Prozent der Anträge waren unvollständig, der Kanton wies diese aber nicht zurück, sondern holte die fehlenden Unterlagen ein. Bis Ostern sollen erste Gelder fliessen.

70 Prozent der Gesuchsteller waren von einer behördlich angeordneten Betriebsschliessung betroffen, wie die Obwaldner Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Der Rest machte einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent oder mehr geltend.

40 Prozent der Gesuche stammten aus dem Gastrobereich, 20 Prozent aus der Hotellerie. Die Gesuche werden nun von den Banken vertieft geprüft, diese wiederum geben eine Empfehlung an das Expertengremium ab, das über die Vergabe entscheidet. Ziel sei es, bis Ostern erste Härtefallhilfen ausrichten zu können, schreibt der Kanton.

Bereits jetzt zeige sich, dass der bewilligte Rahmenkredit von 7 Millionen Franken bei weitem nicht ausreiche. Die Obwaldner Regierung hat eine Aufstockung auf 24 Millionen Franken beantragt, der Kantonsrat befindet in einer ausserordentlichen Sitzung am 1. April über den zusätzlichen Rahmenkredit von 17 Millionen Franken.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. März 2021 11:54
aktualisiert: 16. März 2021 11:50