Sechseläuten

Benji von Ah verbrennt für Zürcher den Böögg

21. April 2020, 15:33 Uhr
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Quelle: zVg

Das diesjährige Sechseläuten fiel wegen dem Coronavirus ins Wasser. Nicht aber das Böögg-Verbrennen: Viele Leute verbrannten in ihrem Garten einen eigenen Schneemann auf dem Scheiterhaufen. Unter ihnen auch der Giswiler Spitzenschwinger Benji von Ah.

Wie auch die Basler Fasnacht wurde das diesjährige Zürcher Sechseläuten wegen dem Versammlungsverbot abgesagt. Viele Schweizerinnen und Schweizer sind über den Entscheid enttäuscht. Trotzdem hält sie dies nicht davon ab, im eigenen Garten ihren eigenen Böögg zu verbrennen. So auch der Giswiler Spitzenschwinger Benji von Ah (siehe Video).

Gegenüber PilatusToday erklärt der Obwaldner, wie er auf die Idee kam. «Der Kanton Obwalden war 2014 Gastkanton beim Zürcher Sechseläuten und ich war zudem als Ehrengast eingeladen worden. Als Geschenk bekam ich eine Mini-Version des Bögg, welcher in den letzten Jahren bei mir zuhause Staub ansetzte» meint er schmunzelnd. «Wenn die Zürcher dieses Jahr kein Sechseläuten feiern können, zünden wir für sie einen kleinen Böögg an.»

2000 Pocket-Böögg verkauft

Der Pocket-Bögg war dieses Jahr sehr beliebt. Diese Mini-Versionen werden von der Zürcher Stiftung RgZ in dessen Werkstätte von Menschen mit einer Behinderung hergestellt. Laut Barbara von Laufen, welche für die Organisation der Pocket-Böögs verantwortlich ist, wurden dieses Jahr rund 2000 Stück verkauft.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. April 2020 15:16
aktualisiert: 21. April 2020 15:33