Strategiewechsel

In Obwalden werden mehr Coronatests durchgeführt

27. April 2020, 11:01 Uhr
Das Kantonsspital Obwalden: Neu werden mehr Personen auf Corona getestet. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Der Kanton Obwalden passt seine Coronateststrategie den sinkenden Fallzahlen an. Neu werden viel mehr Personen, die Husten oder Halsschmerzen hätten, auf das Virus Sars-CoV-2 getestet.

Die schrittweise Lockerung der Pandemiemassnahmen durch den Bundesrat würden von einem verstärkten Monitoring begleitet, teilte der Kantonale Führungsstab am Montag mit. Bis anhin seien in Obwalden vor allem diejenigen Personen auf Corona getestet worden, die einer Risikogruppe angehörten oder die im Gesundheitswesen arbeiteten.

Tests schon bei schwachen Symptomen 

Neu werden alle Personen mit einer akuten Atemwegserkrankung mit oder ohne Fieber, mit Muskelschmerzen und Geruchs oder Geschmacksverlust auf ärztliche Anordnung hin getestet, heisst es in der Mitteilung des Führungsstabs. Ziel der neuen Strategie ist es, die Übertragungsketten besser zu kontrollieren.

Die Testkriterien seien ausgeweitet worden, damit im Rahmen der gelockerten Schutzmassnahmen die Neuinfektionen rechtzeitig erkannt würden, erklärte Kantonsarzt Mario Büttler in der Mitteilung. Damit könne sichergestellt werden, dass das Coronavirus besser verfolgt und das Gesundheitswesen rasch reagieren könne.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. April 2020 11:01
aktualisiert: 27. April 2020 11:01