Zum Schutz von Wildtieren

Obwalden ruft zur Einhaltung der Leinenpflicht auf

2. März 2022, 10:07 Uhr
Der Kanton Obwalden hat ein Problem mit freilaufenden Hunden in Naturschutzzonen. Laut dem Kanton seien vermehrt Meldungen eingegangen, dass die Leinenpflicht von Hundehaltern nicht eingehalten wurde. Vor allem für die Wildtiere kann solch ein Verhalten tödlich enden.
Informationstafeln an den Eingängen zu den kantonalen Naturschutzzonen geben Auskunft über die geltenden Verhaltensregeln.
© Kanton Obwalden

Die Regeln sind klar: In den Obwaldner Naturschutzzonen gilt ganzjährig eine Leinenpflicht für Hunde.

Diese soll zum Schutz der Wildtiere eingehalten werden, die in der Winterzeit ihre Aktivitäten auf ein Minimum beschränken. Ein frei laufender Hund kann die Tiere aufscheuchen und unter Stress setzen, dadurch verbrauchen sie lebensnotwendige Energiereserven. Dies könne sogar tödlich enden, schreibt der Kanton Obwalden.

Der Kanton ruft die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer deshalb dazu auf, die geltende Leinenpflicht einzuhalten. Wer dies nicht tut, riskiert eine Anzeige. Wie der Kanton schreibt, werden in den Naturschutzzonen zukünftig vermehrt Kontrollen durch die Kantonspolizei sowie die Wildhut/Naturaufsicht durchgeführt.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. März 2022 10:07
aktualisiert: 2. März 2022 10:07
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