Obwalden

Obwaldner Tourismus und Gewerbe unzufrieden mit Bundesrat

21. April 2020, 08:18 Uhr
Die Unterzeichner des Briefes sehen in der Lockerung eine Diskriminierung. (Archivbild)
© Keystone
In einem offenen Brief wendet sich ein überparteiliches Komitee an den Obwaldner Regierungsrat. Es fordert eine rasche Öffnung der Gastrobetriebe und der touristischen Infrastrukturen sowie des gesamten Detailhandels.

Das überparteiliche Komitee setzt sich aus den Fraktionspräsidenten der bürgerlichen Parteien SVP und FDP, des Gewerbeverbands OW, der Tourismusorganisation OT, der Engelberg Titlis Tourismus AG, des Hotelier- und Gastrovereins Engelberg HVE sowie der beiden nationalen Parlamentarier Obwaldens zusammen, wie sie im offenen Brief schreiben, der PilatusToday vorliegt.

Sie fordern darin den Obwaldner Regierungsrat auf, umgehend beim Bundesrat zu intervenieren. Sie befürchten mit den Lockerungen vom 27. April 2020 «grosse Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen».

Es ist für das Komitee nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet grosse Läden die Hygiene- und Abstandsregeln besser einhalten können als kleinere Fachgeschäfte. Deshalb sei die rasche Wiedereröffnung aller Läden notwendig, um eine «ungeheure Wettbewerbsverzerrung» zu verhindern.

Zusätzlich soll sich der Regierungsrat dafür stark machen, dass auch Gastronomie und Bergbahnen bald von Lockerungen profitieren, da die Tourismus-Branche besonders stark von den Massnahmen getroffen werde.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. April 2020 08:19
aktualisiert: 21. April 2020 08:18