Tourismusflaute

Titlis Bergbahnen schliessen «einzelne Kündigungen» nicht aus

27. August 2020, 16:38 Uhr
Es waren schon mehr Wanderer und Spaziergänger bei der Talstation der Gondelbahn von Engelberg nach Trübsee und Titlis. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Titlis Bergbahnen verzeichnen seit der Wiedereröffnung Anfang Juni einen starken Besucherrückgang. Das Engelberger Unternehmen reagiert mit verschiedenen Massnahmen auf die Corona-Krise. Auch schliesst es «einzelne Kündigungen» im Herbst nicht aus.

Die Titlis Bergbahnen kriegen die Corona-Krise mit voller Wucht zu spüren. In einem normalen Sommer kommen 80% Gäste aus dem Ausland. Dieser Rückgang könne nicht von Schweizer Gästen kompensiert werden. Dank den ausgezeichneten Ergebnissen in den letzten Jahren stehe das Unternehmen aber weiter auf «finanziell soliden Füssen.»

Projekte werden sistiert

Seit der Wiedereröffnung bewegt sich das Umsatzniveau im Bereich von 20 bis 30 Prozent gegenüber den Vorjahren. Die Titlis Bergbahnen versuchen ihre Kosten massiv zu senken. So werden beispielsweise Projekte für Beschneiungsanlagen vorerst nicht umgesetzt.

Das geplante Projekt «Titlis 3020» der Star-Architekten Herzog & de Meuron sei nicht betroffen. (Archivbild)

Nicht betroffen ist das Megaprojekt «Titlis 3020» auf dem klein Titlis, wie CEO Norbert Patt gegenüber PilatusToday und Tele 1 bestätigt. Auch sei nicht auszuschliessen, dass es im Herbst zu einzelnen Entlassungen kommt. Auf Massenentlassungen wollen die Engelberger aber vorerst verzichten.

Als Zeichen der Solidarität verzichtet der Verwaltungsrat freiwillig auf 30 Prozent der gesamten Vergütung für die Periode von der GV 2020 bis zur GV 2021.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. August 2020 16:31
aktualisiert: 27. August 2020 16:38