Corona digital

Pandemie im Schnelldurchlauf: Uri ist die neue Westschweiz

14. April 2021, 14:16 Uhr
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Shellybits / PilatusToday

Corona zieht durchs Land und täglich meldet das Bundesamt für Gesundheit BAG die neuen Fallzahlen. Die Software-Firma Shellybits hat beobachtet, wie sich die Zahlen in den verschiedenen Kantonen verändert haben. Das Video zeigt den Verlauf der Pandemie in der zweiten Welle.

Je dunkler der Kanton, desto höher ist die 14-Tage Inzidenz. Was aber bedeutet das? In der Epidemiologie bezeichnet die Inzidenz, wie häufig neue Infektionen und Erkrankungen über einen bestimmten Zeitraum auftreten. Übersetzt beschreibt die Zahl in etwa das Risiko, unter dem Menschen erkranken, gemessen in einem bestimmten Zeitraum.

Auf der Seite von Shellybits kann man den Verlauf der ganzen Pandemie beobachten. Wir haben uns mal die zweite Welle vom 11. September weg angeschaut. Während lange die Westschweiz als Corona-Hotspot galt, haben sich die Zahlen gegen Ende Jahr auch in der Zentralschweiz vermehrt.

Uri als die neue Westschweiz

Im neuen Jahr sieht man auf der Animation dann das Tessin für ein paar Tage als Kanton mit der höchsten 14-Tage Inzidenz (auf der Karte in rot). Im Februar und im März wandert das Rote dann wieder in die Westschweiz.

Seit Anfang April sieht die Karte wieder anders aus. Was davor noch die Kantone Waadt und Genf waren, ist nun seit ein paar Tagen der Kanton Uri. Rund um den Kanton Uri scheinen die Zahlen in der Animation wieder etwas abzuflachen.

(wan.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 15. April 2021 12:44
aktualisiert: 14. April 2021 14:16