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Schwarzer Herbst 2001

Rechtsmediziner Rudolf Hauri: «Gefahr spielt bei Einsätzen keine Rolle»

21. September 2021, 09:05 Uhr
9/11, das Attentat in Zug und der Luzerner Todespfleger. Diese Erinnerungen wird Rudolf Hauri nicht mehr los. Der September 2001 ist als «schwarzer Herbst» in die Geschichtsbücher eingegangen. Als ehemaliger Rechtsmediziner hat der heutige Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri alle Ereignisse selbst miterlebt.
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Quelle: tele1

Am Morgen des 11. Septembers wird die Presse über die Ergebnisse im Fall des Luzerner Todespflegers informiert. Ein damals 32-jähriger Pfleger hat mindestens 22 betagte Menschen getötet.

Noch am selben Tag erstarrt die Welt bei den Bildern aus den USA. Vier Flugzeuge werden für terroristische Zwecke entführt, zwei davon fliegen in die Türme des World Trade Centers in New York. Rund 3'000 Menschen aus 90 Nationen verlieren ihr Leben.

Nur rund zwei Wochen später stürmt ein schwer bewaffneter Mann die Sitzung des Zuger Kantonsparlaments und schiesst wild um sich. 14 Politikerinnen und Politiker sterben bei diesem Angriff. Der Täter richtet sich selbst.

Bei allen drei Ereignissen ist Rudolf Hauri an vorderster Front mit dabei. Zu dieser Zeit ist er Rechtsmediziner. Als Leiter der forensischen Medizin untersucht er nicht nur die Ereignisse rund um den Todespfleger, sondern wird er auch zur Unterstützung nach New York geschickt.

Eine Reise, die ihm unglaubliche Bilder bietet, bei der er allerdings nicht viel leisten kann. Eine ganz spezielle Leistung braucht es dann aber bei der Bewältigung der Krise zurück in der Heimat Zug. Rudolf Hauri erzählt im Fokus seine ganz eigene Geschichte.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. September 2021 20:08
aktualisiert: 21. September 2021 09:05