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15 Einsätze in Zug

Riesen-Gewitter zog über die Schweiz – Pilatusland grösstenteils verschont

19. Juni 2021, 11:49 Uhr
Es war ein Aufatmen bei allen Hitzegeplagten. Am Freitagabend zogen zum Teil heftige Gewitter über die Schweiz. Es hat geknallt, es hat geblitzt, doch das Pilatusland blieb grösstenteils verschont. Im Kanton Zug musste die Polizei 15 Mal ausrücken.
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Quelle: CH Media Video Unti / BRK News

Lokal waren die Gewitter von heftigem Hagel begleitet. Gleichzeitig ging die Temperatur von 27 auf 17 Grad zurück. Insgesamt zählte MeteoNews in der ganzen Schweiz bis 23.00 Uhr 25'000 Blitze. Im Kanton Bern waren es 4'500 gefolgt von Zürich mit rund 3'500 Blitzen.

Rund 25'000 Blitze

Der Wind frischte in Gewitternähe böig auf. Laut SRF Meteo wurde in Brienz BE die stärkste Böe mit 86 Kilometer pro Stunde gemessen. Vermutlich durch Blitzschlag geriet am Freitagabend in Wädenswil im Kanton Zürich ein Mehrfamilienhaus in Brand. Es entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken. Vor Mitternacht tobten gemäss Wetterradar von MeteoSchweiz noch Gewitter im Kanton Zürich. Im Laufe der Nacht beruhigte sich die Lage.

Ruhige Bilanz in der Zentralschweiz

Fast überall in der Zentralschweiz konnte man sehen und hören, was da für ein Gewitter über das Land zieht. Zeitweise blieben die Blitze wie eine Lasershow am Himmel. Dennoch blieb es hier grösstenteils ruhig. Die Luzerner Polizei musste in der Nacht nur zu einzelnen kleinen Einsätzen wegen gefluteten Kellern ausrücken. Ruhig blieb es auch in Nidwalden, Obwalden, und Uri. Hier gab es keinerlei Einsätze, wie die Kantonspolizeien auf Anfrage von PilatusToday bestätigen.

Im Kanton Schwyz schlugen in der Nacht zwei Blitze in Gebäude ein. Gebrannt hat es jedoch nicht. Es kam lediglich zu Rauch, sagte die Schwyzer Polizei auf Anfrage. Vereinzelt habe man auch wegen gefluteten Kellern ausrücken müssen.

In der Zentralschweiz am meisten vom Gewitter betroffen war der Kanton Zug. Die Zuger Polizei sagte auch Anfrage von PilatusToday, dass man rund 15 Mal wegen nassen Kellern und Stromausfällen im Einsatz stand. Betroffen waren vor allem die Gebiete um die Stadt Zug, Baar und Ägeri.

(red.)

Quelle: sda/PilatusToday
veröffentlicht: 19. Juni 2021 06:27
aktualisiert: 19. Juni 2021 11:49