Brand in Seewen

«Alle Betroffenen haben ein Dach über dem Kopf»

Röbi Steinegger, 24. August 2022, 05:46 Uhr
Plötzlich geht es schnell: Wegen dem Brand in Seewen verlieren Dutzende Menschen auf einen Schlag vorübergehend ihr Zuhause. Jetzt liegt es an der Gemeinde, für die Betroffenen zu sorgen. Das sei alles andere als einfach, erklärt der Schwyzer Gemeindepräsident Xafer Schuler.

Quelle: Tele 1

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Der Brand an der Badstrasse in Seewen hat das Leben der Bewohner auf den Kopf gestellt. Von einem Moment auf den anderen mussten sie ihre Koffer packen. Ihre Wohnungen sind für die nächsten sechs Monate nicht mehr bewohnbar. Die Gemeinde musste für 36 Personen auf die Schnelle Unterkünfte bereitstellen.

Inzwischen habe man für alle eine Lösung gefunden, so der Schwyzer Gemeindepräsident, Xafer Schuler: «Alle Betroffenen haben ein Dach über dem Kopf», es sei aber eine grosse Herausforderung gewesen: «Wir mussten das alte Personalhaus des Spitals Schwyz, welches für Flüchtende aus der Ukraine reserviert war, in Betrieb nehmen.» Andere wurden direkt in Hotels untergebracht.

Grosser personeller und finanzieller Aufwand

Um sicherzustellen, dass alle Personen aus den Wohnungen eine Anschlusslösung erhalten, musste zuerst evaluiert werden, welche Personen provisorisch bei Familien oder Freunden einziehen und welche auf eine Unterkunft angewiesen sind, so Schuler. In den ersten Wochen sei es die Pflicht der Gemeinde, für alle zu sorgen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. August 2022 05:55
aktualisiert: 24. August 2022 05:55