Schwyz

Altersheim im Corona-Hotspot Schwyz sucht per sofort «helfende Hände»

25. Oktober 2020, 09:07 Uhr
Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen sollen mit Besuchsverboten vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/DPA/MARCEL KUSCH
Angesichts der drastisch zugespitzten Lage rund um das Coronavirus in Schwyz hat ein Alterszentrum am Sonntag in einem öffentlichen Aufruf per sofort um zusätzliches Personal gebeten. Das Heim sucht laut Mitteilung des Gemeinderats nach Pflegefachpersonen und anderen «helfenden Händen».

Für das Alterszentrum Rubiswil im Gemeindeteil Ibach war wegen den stark gestiegenen Fallzahlen im Kanton Schwyz am Freitag ein Besuchsverbot verhängt worden, um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Ansteckung zu schützen. Zudem befinden sich seit mehreren Tagen Bewohner von zwei der fünf Etagen in Quarantäne. Zuvor waren dort mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Das ganze Personal leiste grössten Einsatz unter erschwerten, anspruchsvollen Bedingungen, heisst es in einer Mitteilung des Alterszentrums. Obschon die personellen Kapazitäten zum heutigen Zeitpunkt noch ausreichen würden, habe sich das Alterszentrum entschieden, «proaktiv» auf Personen zuzugehen, die in der aktuellen Situation ihre Hilfe vor Ort anbieten könnten.

Herausfordernde Situation

Die aktuelle Situation sei herausfordernd und intensiv für alle, heisst es weiter. Dennoch sei die Geschäftsleitung des Heims zuversichtlich, die Lage gemeinsam zu meistern.

Der Kanton Schwyz ist besonders von der zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie betroffen. Am Freitag kamen 105 Fälle von Infizierten (total 2066) dazu. Das Spital in Schwyz war ausgelastet und musste verschiedentlich Corona-Patienten an andere Zentralschweizer Spitäler abgeben.

Auch in Luzern ist die Situation schwierig

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Quelle: PilatusToday

Quelle: sda / PilatusToday
veröffentlicht: 25. Oktober 2020 09:07
aktualisiert: 25. Oktober 2020 09:07