«Wir machen auf»

Angst vor Konsequenzen: Zentralschweizer Beizer krebsen zurück

11. Januar 2021, 20:43 Uhr
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Quelle: Tele 1

Unter dem Hashtag «Wir machen auf» wollten unzufriedene Gewerbler auf ihre Lage aufmerksam machen. Höhepunkt der Aktion ist die Öffnung der Betriebe trotz Lockdown. In der Zentralschweiz scheinen die meisten jedoch kalte Füsse gekriegt zu haben.

Letzten Freitag zeigte sich Franz Suter, Inhaber des Bistros «Mything» in Schwyz, noch kämpferisch. «Auf jeden Fall» wollte der Wirt am Montag um Punkt 9 Uhr sein Bistro für die Gäste öffnen, wie er letzte Woche vor mehreren Medienvertretern sagte (PilatusToday berichtete). Am Montagmorgen warteten verschlossene Türen auf die Gäste und Journalisten.

Geschlossen und bald in Konkurs statt #wirmachenauf.
© PilatusToday

Wie Suter am Montag lange nach dem Start der Aktion gegenüber «Blick» sagte, ist er aus Angst vor 10'000 Franken Busse dann doch zurückgekrebst. Die Polizei habe ihn schon zwei Mal verwarnt. Weil er seinen Take-Away weiter geöffnet halten wolle, sei er am Montag abgetaucht: «Mir droht ein Eintrag ins Strafregister. Deshalb habe ich mich kurzfristig gegen eine Öffnung entschlossen.»

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 11. Januar 2021 17:30
aktualisiert: 11. Januar 2021 20:43