Mehrere Impf-Durchbrüche

Auch Einsiedler Altersheim hat Corona-Tote zu beklagen

29. Oktober 2021, 21:50 Uhr
Im Alters- und Pflegezentrum Gerbe in Einsiedeln wartet man sehnlichst auf die Booster-Impfung. Im Oktober sind gleich fünf Bewohnende im Zusammenhang mit Corona gestorben. Zudem sind derzeit noch immer 26 Bewohnende und 14 Pflegende Corona-positiv.
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Quelle: Tele 1

Das Alters- und Pflegezentrum Gerbe in Einsiedeln ist bisher sehr gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Bis vor Kurzem wurde kein einziger Corona-Fall registriert. Im Oktober sind laut Angaben des «Einsiedler Anzeigers» nun aber gleich fünf Bewohnerinnen und Bewohner im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Auf Grund dieser Entwicklung setzt der Geschäftsführer des Alterszentrums, Clemens Egli, grosse Hoffnungen in die Booster-Impfung, die die Heilmittelbehörde Swissmedic Anfang Woche zugelassen hat: «Die Hoffnung besteht darin, dass es dank der Booster-Impfung zu weniger Impfdurchbrüchen kommt.»

Bis sich die Situation erholt hat, gilt im gesamten Alters- und Pflegezentrum ein Besuchsverbot. Zudem bleibt die Maskenpflicht für die Mitarbeitenden und die Bewohnenden bestehen. Wie eine Bewohnerin den Corona-Ausbruch miterlebt hat, erzählt sie im Video oben.

Es ist nicht das erste Altersheim in der Zentralschweiz, welches mehrere Corona-Todesfälle zu beklagen hat. Im Altersheim «DrHeimä» in Giswil sind innerhalb kurzer Zeit gar neun Bewohnende gestorben (PilatusToday berichtete).

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 30. Oktober 2021 09:29
aktualisiert: 30. Oktober 2021 09:29
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