Energie

EWS verkauft wegen warmem Winter weniger Strom

9. Dezember 2020, 11:25 Uhr
Das Schwyzer Elektrizitätswerk EWS kommt gut voran mit dem Ersatz von konventionellen Stromzählern durch Smartmeter.
© Keystone/REMO INDERBITZIN
Die Elektrizitätswerk Schwyz AG (EWS) hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger Strom verkauft. Ein Grund dafür sei der warme Winter gewesen. Entsprechend fielen auch Umsatz und Betriebsergebnis leicht tiefer aus.

Die Gesamtleistung belief sich im Geschäftsjahr 2019/20 auf 58,1 Millionen Franken, wie EWS am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang betrug 1 Prozent oder 0,6 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr. Mit 1,2 Prozent oder 100'000 Franken weniger als im Vorjahr weist EWS einen stabilen Betriebsgewinn von 4,2 Millionen Franken aus.

Dass die Gesamtleistung tiefer ausfiel als zuletzt, sei dem Stromgeschäft geschuldet. Wegen des ausserordentlich warmen Winters wurde weniger Energie zum Heizen gebracht. Auch den Corona-Lockdown im Frühling habe man gespürt, der Absatz sei während der zwei Monate um rund 10 Prozent gesunken. Alleine beim Stromgeschäft sei der Umsatz um 1,2 Millionen Franken eingebrochen.

Teilweise kompensieren konnte EWS dies mit dem Umsatz im Bereich Gebäudetechnik sowie in den Nebengeschäften. Dieser stieg um 0,8 Millionen Franken und erreichte 18,7 Millionen Franken.

Die Investitionen in Verteilnetzanlagen betrugen 4,5 Millionen Franken. Man habe, so EWS, bereits über einen Drittel der konventionellen Stromzähler durch Smart Meter ersetzt.

Der Verwaltungsrat schlägt vor, eine ordentliche Dividende von unverändert 60 Franken pro Aktie auszuschütten, sowie eine einmalige Jubiläumsdividende von 40 Franken zum 125-jährigen EWS-Bestehen. Die Generalversammlung findet am 25. Januar 2021 auf schriftlichem Weg statt. Hauptaktionärin von EWS ist die CKW.

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. Dezember 2020 11:16
aktualisiert: 9. Dezember 2020 11:25