Schwyz

Nach tödlichem Reitunfall: «Niemand trifft eine Schuld»

28. Juli 2020, 21:06 Uhr
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Quelle: tele1

Nach dem schrecklichen Unfall bei den Pferdesporttagen in Ibach reagieren die Organisatoren schockiert. Der Tod der 26-Jährigen macht einmal mehr deutlich, dass bei diesem Sport ein Restrisiko nie auszuschliessen ist.

Bis kurz vor Schluss, waren die Schwyzer Pferdesporttage ein voller Erfolg. Dann stürzte die 26-jährige Reiterin aus Zürich so unglücklich vom Pferd, dass ein Bein des Pferdes genau auf der Frau aufsetzte und sie noch vor Ort starb.

«Ich möchte der Familie mein herzlichstes Beileid aussprechen», sagt der sichtlich betroffene OK-Präsident Kuno Bürgi in die Kamera. Besonders tragisch: Der Tod der routinierten Reiterin sei auf keinen Fehler zurückzuführen, sondern auf eine Reihe unglücklicher Umstände.

«Hier trifft niemanden eine Schuld, weder den Veranstalter, noch die Reiterin, noch das Pferd», schätzt der Vizepräsident des Zentralschweizer Kavallerieverbands Andreas Gäumann den Vorfall ein. Jedes Pferd versuche von Natur aus, auf nichts zu stehen – schon gar nicht auf einen Menschen oder seinen eigenen Reiter.

Ein Restrisiko bleibe aber immer bei diesem Sport. «Wir arbeiten hier mit einem Tier und nicht mit einer Maschine», so Gäumann.

(imü)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Juli 2020 21:09
aktualisiert: 28. Juli 2020 21:06