Coronavirus - Schweiz

Schwyzer Regierung genehmigt Corona-Testoffensive

25. März 2021, 15:49 Uhr
Was im Kanton Zug bereits passiert, wird auch in Schwyz ermöglicht: Reihentests auf das Coronavirus an Schulen. (Archivbild)
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Der Schwyzer Regierungsrat will die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und hat dazu flächendeckende Reihentests bewilligt. Für die freiwilligen Speicheltests können sich Gesundheitsinstitutionen, Betriebe und Schulen anmelden. In Nidwalden beginnt derweil eine Pilotphase.

Die erweiterte Teststrategie soll dazu beitragen, lokale Infektionsherde zu identifizieren und Infektionsausbrüche frühzeitig einzudämmen, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit. Ein zweiwöchiges Pilotprojekt sei erfolgreich verlaufen, begründete die Regierung die Ausweitung, die vom Bund finanziert wird.

Der Kanton Schwyz setzt bei den Reihentests auf eine IT-Plattform der Hirslanden-Gruppe. Über diese werden alle benötigten Warenlieferungen und Dienstleistungen vermittelt.

Betriebe und Gesundheitsinstitutionen können sich ab dem 29. März registrieren. Schulen werden sich voraussichtlich ab dem 12. April für das repetitive Testen anmelden können.

Als erster Kanton in der Schweiz führt Zug bereits seit den Sportferien Reihentests an Schulen durch. Nach dem Start an der Oberstufe werden diese nun auch auf die Primarschule ausgeweitet.

Ein Probebetrieb für Reihentests in Unternehmen, wie ihn Schwyz bereits hinter sich hat, läuft auch im Kanton Luzern bei sieben Betrieben. Im Kanton Nidwalden beginnt dieser in der kommenden Woche, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Beteiligt seien ein KMU mit rund zehn Angestellten, ein kantonales Amt sowie zwei Klassen des Kollegium St. Fidelis.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. März 2021 15:50
aktualisiert: 25. März 2021 15:49