Neues Wasserkonzept

Seewasser soll 1'300 Meter hoch auf die Rigi

27. Juli 2020, 20:39 Uhr
Die Rigi kämpft regelmässig um Wasser. In Zukunft soll bei Engpässen Seewasser auf den Berg gepumpt werden.
© Tellpass / TUZ Transportunternehmungen Zentralschweiz
Wenn es lange trocken ist, hat man auf der Rigi ein Problem mit der Wasserversorgung. Die Gemeinden Vitznau, Weggis und Arth bereiten sich nun auf zukünftige Trockenperioden vor. Wie die «Luzerner Zeitung» berichtet, möchten sie im Notfall Seewasser aus dem Vierwaldstättersee auf die Rigi pumpen.

Thomas Lottenbach, der Präsident der Korporation Weggis, sieht Handlungsbedarf: «Der Wasserverbrauch auf der Rigi hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen, gleichzeitig nimmt die Schüttung der Quellen tendenziell ab», sagte er zur «Luzerner Zeitung».

Die Trinkwasserleitungen werden zu 99 Prozent aus Quellwasser gespiesen. Doch wenn ebendieses nicht mehr fliesst oder ein Notfall eintritt, soll in Zukunft Seewasser aus dem Weggiser Pumpwerk Abhilfe schaffen. Das Wasser wird dann über 1'300 Meter den Berg hochgepumpt.

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Juli 2020 20:39
aktualisiert: 27. Juli 2020 20:39