Wanderweg

Stiftung «Weg der Schweiz» übergibt Verantwortung an Uri und Schwyz

14. September 2020, 11:55 Uhr
Der «Weg der Schweiz» führt vorbei an der «Tellsplatte» in der Gemeinde Sisikon. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Mit einem feierlichen Akt ist am Montag die Stiftung «Weg der Schweiz» aufgelöst worden. Von nun an übernehmen die Kantone Uri und Schwyz den Betrieb und den Unterhalt des 35 Kilometer langen Wanderwegs. Dafür erhalten sie das Stiftungsvermögen von rund drei Millionen Franken.

Der «Weg der Schweiz» war ein Gemeinschaftswerk aller 26 Schweizer Kantone zum 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft. Der Wanderweg, der vom Rütli rund um den Urnersee bis nach Brunnen führt, sei zum nationalen Denkmal geworden und erfreue bis heute jährlich rund 200'000 Gäste, teilte die Stiftung «Weg der Schweiz» am Montag mit.

Zur Erstellung und für den Unterhalt des Wegs gründeten die Kanton 1988 die Stiftung. 32 Jahre nach der Gründe erachte die Stiftung ihren Zweck als erfüllt, schreibt diese. Sie wird deshalb im laufenden Jahr aufgelöst.

«Zur Sicherung des Erhalts» werden der Wanderweg und das verbleibende Stiftungskapital von rund drei Millionen Franken an die Kantone Uri und Schwyz abgetreten, heisst es weiter.

An der Schlussfeier am Montag auf einer Schiffsrundfahrt auf dem Urnersee nannte der Schwyzer Regierungsrat und Stiftungsratspräsident Andreas Barraud den «Weg der Schweiz» laut Medienmitteilung eine «Erfolgsgeschichte».

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. September 2020 13:47
aktualisiert: 14. September 2020 11:55