Nach tödlichem Kampf

Suche nach neuer Bärin ist für Tierpark eine Herausforderung

28. April 2022, 06:21 Uhr
Im Tierpark Goldau leben noch zwei Bären. Für die Zucht will man eine bis zwei Bärinnen finden. Das ist aber eine Herausforderung.
Laila, die neue Syrische Braunbaerin im Tierpark Goldau, fotografiert am Montag, 25. November 2019. Laila wiegt rund 120 Kilo und ist 28 Jahre alt.
© KEYSTONE/Alexandra Wey

Vergangene Woche wurde im Tierpark Goldau das 31-jährige Bärenweibchen Laila vom 14-jährigen Bären angegriffen. Die Bärin musste daraufhin eingeschläfert werden. Nun geht der Tierpark auf die Suche nach neuen Weibchen, um für die Arterhaltung der syrischen Braunbären etwas beizusteuern, schreibt die «Luzerner Zeitung». Dies gestaltet sich aber als schwierig.

Man wolle für die Zucht keine Bären aus der Wildnis. Die Möglichkeiten, in einem europäischen Zoo fündig zu werden, sei aber klein, sagt Tierpark-Tierarzt Martin Wehrle gegenüber der Zeitung. Der Grund: In den rund 20 Zoos, die noch syrische Braunbären haben, leben praktisch keine Weibchen mehr, oder sie sind mit den Bären des Tierparks Goldau verwandt. Der Tierpark hofft nun in Armenien bei einer Auffangstation fündig zu werden.

Hier geht es zum ganzen Artikel der «Luzerner Zeitung».

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 28. April 2022 06:09
aktualisiert: 28. April 2022 06:21
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