Schulbildung

Unterschriften für Initiativen zu Schwyzer Mittelschulen zusammen

23. Februar 2021, 10:09 Uhr
Eine Ingenbohler Schwester sammelt mit Lernenden in Brunnen SZ Unterschriften gegen die Fusion des Kollegiums Schwyz und des Theresianums Ingenbohl.
© Mittelschulinitiative
Für zwei Volksinitiativen im Kanton Schwyz, die eine Zentralisierung der Mittelschullandschaft bekämpfen, sind je 2'500 Unterschriften zustande gekommen. Weil es keine Frist gibt, sammeln die Initianten bis zur vollständigen Beglaubigung der Unterschriften weiter.

Nötig für ein Zustandekommen sind 2'000 Unterschriften. Ein überparteiliches Komitee hatte die Initiativen Ende November lanciert. Man habe die Unterschriften «innert Rekordzeit» gesammelt, teilte das Komitee am Dienstag mit. Die Initiativen werden bis Mitte März bei der Staatskanzlei eingereicht.

Die «Initiative für eine dezentrale Mittelschullandschaft» ist eine Reaktion auf die gescheiterte Zusammenlegung der Mittelschulen in Ausserschwyz. Künftig sollen die kantonalen Mittelschulstandorte Pfäffikon, Nuolen sowie Schwyz im Mittelschulgesetz explizit verankert sein.

Die «Initiative für eine faire Mittelschulfinanzierung» fordert einen gleichen Nettobeitrag pro Schülerin und Schüler für kantonale Mittelschulen und öffentliche Mittelschulen mit privater Trägerschaft. Die Ungleichbehandlung ist laut den Initianten für die privaten Mittelschulen eine schwere finanzielle Last.

Unter anderem wegen finanzieller Schwierigkeiten des Theresianums Ingenbohl hatte die Schwyzer Kantonsregierung beschlossen, dieses mit dem Kollegium Schwyz zur neue Kantonsschule Innerschwyz zusammenzulegen. Erst am Montag hatte der Erziehungsrat seine Unterstützung dafür kundgetan. Die umstrittene Teilrevision des Mittelschulgesetzes soll im April vom Kantonsparlament behandelt werden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 23. Februar 2021 10:09
aktualisiert: 23. Februar 2021 10:09