Fokus

Stress – ein Phänomen bei Jung & Alt

1. März 2021, 21:03 Uhr
Die Jugendlichen leiden vermehrt unter Stress. Dies hat aber nicht nur mit Corona zu tun.
© zVg Uni Basel
Gestresst, am Anschlag, überfordert. Viele haben in der Coronazeit die Bedeutung von Stress neu erfahren. Aber Stress ist kein Phänomen nur bei Erwachsenen. Unter Stress leiden insbesondere auch die Jugendlichen.

Das Jugendwort 2020 ist symptomatisch: lost! Ich bin verloren … planlos … es wiederspiegelt die Situation bei den Jugendlichen. Bei einer Studie von JUVENIR haben fast die Hälfte aller befragten Jugendlichen angegeben, dass sie unter Stress leiden. Mädchen wie Jungen. Stress ist also kein geschlechterspezifisches Problem.

Und Stress gibt es auch nicht erst seit Corona. Aber Corona hat das Ganze sicherlich verschärft. Den Jugendlichen fehlen aufgrund der Einschränkungen gewisse «Ventile», Sport in Gruppen, Freizeitaktivitäten, Ausgang. Vieles ist nur sehr eingeschränkt verfügbar oder gar ganz verboten. Doch genau diese sozialen Ventile sind wichtig, damit Stress abgebaut werden kann.

Doch wie dramatisch ist die Situation effektiv? Sind die Jugendlichen von heute wirklich so viel mehr gestresst als die Erwachsenen? In der Sendung Fokus ist Dr. Leeners zu Gast. Er ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Kantone Schwyz, Uri und Zug.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. März 2021 21:03
aktualisiert: 1. März 2021 21:03