Zentralschweiz

Stromgeneratoren erleben regelrechten Boom – Experten warnen

29. Juli 2022, 07:59 Uhr
Die Energiekrise zeigt sich auch in der Zentralschweiz: Stromgeneratoren verkaufen sich aktuell wie warme Weggli. Beim Logistik-Unternehmen «Brack» aus Willisau ist der Absatz innert kürzester Zeit in die Höhe geschossen und die Generatoren sind mittlerweile Mangelware. Aber: Experten warnen vor dem falschen Umgang damit.
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Was tun, wenn der Strom in der Schweiz im Winter plötzlich knapp wird? Ein Szenario, welches gemäss Experten durchaus realistisch ist. Der Bund hat deshalb Ende Juni einen Notfallplan vorgestellt. Und viele Leute decken sich mit Stromgeneratoren ein.

Bei «Brack» beispielsweise hat der Verkauf von Stromgeneratoren an Privatpersonen mit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges um das Neunfache zugenommen. Die Regale sind leer. «Stromgeneratoren werden saisonal immer mehr gekauft, aber so wie jetzt haben wir das noch nie erlebt», sagt Mediensprecher Daniel Rei. Eine Entspannung zeichne sich vor Oktober nicht ab.

Längerer Stromausfall? Kein Grund zur Panik

Bei der Umweltberatung des Kantons und der Stadt Luzern versteht man die Angst der Leute, plötzlich ohne Strom dazustehen. Teamleiter Cyrill Studer Korevaar rät daher, den Stromverbrauch bereits jetzt zu reduzieren.

Obwohl es aktuell keinen Grund zur Panik gebe, erklärt der Kanton in einer Broschüre, welche an die Luzerner Bevölkerung versandt wurde, wie man sich auf einen Stromausfall vorbereiten sollte.  „Sich daran zu halten ist sicher sinnvoller, als wenn jeder einzeln eine Lösung mit einem Notstromagregat sucht“, erklärt er im obigen Bericht. 

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 29. Juli 2022 07:41
aktualisiert: 29. Juli 2022 07:59
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