Sisikon setzt Deadline

Coronamahnmal muss bis Ende Juli weg

23. Juni 2022, 13:13 Uhr
Es ist 3,6 Meter hoch und wiegt fast eine Tonne: In Sisikon haben Massnahmen-Gegner ein grosses Coronamahnmal errichtet – ohne Bewilligung. Bald muss es dort weg.
Das Corona-Mahnmal stellt Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, mit schräggestellter Waage und offenen Augen dar.
© PD

Seit Anfang Mai gibt es in Sisikon ein neues Denkmal: Neben dem Restaurant Tellsplatte steht ein «Coronamahnmal», welches im Auftrag des Bündnisses der Urkantone aufgestellt wurde, wie die Luzerner Zeitung schreibt.

Si sieht die Skulptur aus.

© PD

Doch eine Bewilligung hat weder das Bündnis noch der Künstler eingeholt. Inzwischen ist klar: Das Coronamahnmal muss weg. Der Gemeinderat Sisikon könne und wolle an einem touristischen Wanderweg wie dem «Weg der Schweiz» keine politische Diskrepanz oder Positionierung dulden, sagte Timotheus Abegg Anfang Mai.

In Rücksprache mit der Baudirektion habe man jedoch beschlossen, dass die über drei Meter hohe Skulptur gemäss Bauordnung für maximal drei Monate bewilligungsfrei stehen bleiben kann. Dies sei dem Grundstückseigentümer Paul Franz Aschwanden schriftlich mitgeteilt worden, wie die Luzerner Zeitung am Donnerstag schreibt.

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 23. Juni 2022 13:13
aktualisiert: 23. Juni 2022 13:13
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