Erste Eindrücke nach der Schlammlawine auf A2

23. Januar 2018, 12:10 Uhr
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Ein Auto wurde von der Lawine mitgerissen - 22 Personen wurden evakuiert
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Evelyn Murer beschreibt die Situation

Eine Schlamm-Lawine hat gestern Abend Teile der Autobahn A2 verschüttet. Dabei erfasste die Lawine auch ein fahrendes Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt, teilte die Kantonspolizei Uri mit. So ist der Strassenverkehr zwischen dem Tessin und dem Kanton Uri unterbrochen. Auch der Gotthardtunnel ist gesperrt. Wie lange der Unterbruch zwischen Amsteg UR und Airolo TI dauert, ist unklar.

Die Schlammlawine donnerte kurz vor 21.30 Uhr zwischen der Wilerplanggen und der Ripplistal-Galerie auf die A2. Die Schlammlawine verschüttete die A2 über eine Breite von rund 50 Metern und erfasste ein Fahrzeug, das in Richtung Norden unterwegs war. Verletzt wurde niemand. Wie die Kantonspolizei Uri weiter mitteilte wurde die A2 an der Infrastruktur und an beiden Fahrbahnen beschädigt. Dies dürfte zu intensiven Reparaturarbeiten führen.

22 Personen wurden evakuiert

Personen seien nicht verletzt worden, teilte die Kantonspolizei Uri mit. 22 Personen, welche in siebzehn blockierten Fahrzeugen unterwegs waren, wurden evakuiert. Die Massen hätten auch ein Auto erfasst und die Infrastruktur der A2 beschädigt.

Umfahrung über A13 empfohlen

Die Kantonspolizei Uri sperrte die Autobahn zwischen Amsteg und Göschenen. Somit ist auch der Gotthard-Tunnel zur Zeit nicht passierbar. Autofahrern wird empfohlen über die A13 via San Bernardino auszuweichen. Die Lage bleibe allerdings aufgrund der Wintersperre vieler Alpenpässe angespannt.

veröffentlicht: 23. Januar 2018 11:35
aktualisiert: 23. Januar 2018 12:10