Lastwagen auf Autobahn rückwärtsgefahren

17. Februar 2020, 19:02 Uhr
Die drei rückwärtsfahrenden Autotransporter hatten auch technische Mängel
© Kantonspolizei Uri
Die drei rückwärtsfahrenden Autotransporter hatten auch technische Mängel

Die Kantonspolizei Uri hat am Samstag, 15. Februar 2020 gegen 18 Uhr den Hinweis erhalten, dass auf der Autobahn A2 im Bereich der Gotthard Raststätte drei Autotransporter rückwärtsfahren würden. Die Schwerfahrzeuge wollten einer Kontrolle entgehen.

Am vergangenen Samstag hat die Kantonspolizei Uri Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, dass auf der Autobahn A2 im Bereich der Gotthard Raststätte drei Autotransporter rückwärtsfahren würden. Eine Patrouille der Polizei konnte die gemeldeten Autotransporter parkiert auf der Raststätte antreffen und identifizieren, wie es die Kantonspolizei Uri in einer Mitteilung schreibt.

Mutmasslich waren alle drei Schwerfahrzeuge auf der Autobahn ca. 300 Meter rückwärtsgefahren. Der Grund war, dass sie die Ableitung für den Schwerverkehr in das Schwerverkehrszentrum gesehen haben und einer Kontrolle entgehen wollten.

Bei der Kontrolle wurden bei allen Fahrzeugen technische Mängel erkannt und wurden dabei stillgelegt. Zurzeit befinden sich die drei Autotransporter in Reparatur und dürfen erst wieder weiterfahren, wenn sie den Vorschriften entsprechen. Die Fahrer wurden wegen dem Rückwärtsfahren auf der Autobahn, Übertretungen von Arbeits- und Ruhezeitvorschriften, technische Mängeln sowie dem Führen von umweltbelastenden Fahrzeugen angezeigt. Sie mussten je eine Bussenkaution in Höhe von mehreren Tausend Franken hinterlegen.

veröffentlicht: 17. Februar 2020 15:47
aktualisiert: 17. Februar 2020 19:02