Kanton Uri

Regierung fordert Geld für mehr Laptops an Mittelschule

17. November 2020, 11:54 Uhr
Jede Schülerin und jeder Schüler an der Urner Mittelschule soll mit einem Laptop ausgerüstet werden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/AP/ELAINE THOMPSON
Schülerinnen und Schüler an der Kantonalen Mittelschule Uri (KMSU) sollen samt und sonders mit Computern ausgerüstet werden. Die Kantonsregierung beantragt dem Parlament daher 372'000 Franken, um neue Laptops kaufen zu können.

Bei der KMSU bestehe bezüglich IT-Ausstattung Nachholbedarf, teilte die Urner Regierung am Dienstag mit. Alleine 200 Laptops seien für die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassen nötig. Das macht mit 190'000 Franken denn auch den Hauptteil des Verpflichtungskredits aus, über den der Landrat im Dezember befinden wird.

Auf dieser Schulstufe stellt der Kanton die Ausrüstung leihweise und damit kostenlos zur Verfügung. Von der 4. bis 6. Klasse sollen die Schülerinnen und Schüler sodann ihr eigenes Gerät mitbringen. Sie können den zuvor geliehenen Laptop zu einem vorteilhaften Preis übernehmen, wie die Regierung festhält.

Auch für die Lehrpersonen brauche es 65 neue Geräte. Die bislang fest installierten PC sollen durch Leih-Laptops ersetzt werden. Dazu kommen weitere Kosten für Dockingstationen, Software und den Netzwerkausbau. Ab 2024 rechnet die Regierung mit 82'700 Franken jährlich für die Ersatzgeräte.

Das neue Regime soll ab dem neuen Schuljahr im August 2021 gelten. Dann startet auch das obligatorische Schulfach Informatik nach neuem Lehrplan.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. November 2020 11:54
aktualisiert: 17. November 2020 11:54